Pastoralraum Hardwald am Rhy Birsfelden, Muttenz, Pratteln/Augst, Missione Cattolica Italiana 

Pfarrei Bruder Klaus Birsfelden

Aktuelles



Gottesdienst und anschliessender ‘Talk to Sr. Veronika’

Auftakt zum 600 Jahre Bruder Klaus Jubiläum

Nachdem bereits die Bruder Klaus Pfarreien Liestal und Oberdorf im Januar mit feierlichen Gottesdiensten ins Jubiläumsjahr gestartet sind, hat auch unsere Pfarrei mit dem ersten Februar-Wochenende den Auftakt gemacht. Im schlichten Sonntagsgottesdienst, bei dem Schwester Veronika Ebnöther aus Bonaduz anwesend war und das Fürbittgebet vorgetragen hat, erinnerte Pfarrer Guido Walliser an das Wort des Bruder Klaus: “Fried ist allweg in Gott, denn Gott ist der Friede”. Dass Bruder Klaus entscheidend daran mitwirkte, dass die damals schwierige politische Lage der Eidgenossenschaft im 15. Jahrhundert friedlich bewältigt werden konnte, ist historischer Fakt. Heute gilt mit dem Blick auf Bruder Klaus Frieden im Kleinen wie im Grossen zu stiften und dies sei nicht einfach.

Patrick Graf führte aus, worauf uns Bruder Klaus mit seinem Leben heute aufmerksam mache. Drei wesentliche Dinge seien es, die wir von ihm lernen können: Stille zu suchen, achtsam zu leben und das Materielle unterzuordnen unter Gott und die Werte: Wahrhaftigkeit, Bescheidenheit, Gradlinigkeit. Ein Wort des Bruder Klaus sei gewesen, dass die Eigensucht die grösste Versuchung des Menschen sei, diese gelte es zu überwinden.

Zur Kommunion kamen die Kinder aus dem Kindergottesdienst und brachten ihre selbst gebastelten Sterne mit Namen und Geburtsdaten beschriftet nach vorne und hefteten sie neben das Radbild am Altar. Benni Meyer hatte mit ihnen über die Sternenvision des Bruder Klaus gesprochen. Die Sterne sollen Symbol dafür sein, dass auch wir wie Sterne in die Welt leuchten und den Menschen Orientierung geben.

Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Gospel-Chor mitgestaltet.

Anschliessend fand im Fridolinsheim der ‘Talk to Sr. Veronika’ statt. Sie lebt in Bonaduz als ‘Freelance Schwester’ in der ältesten Form für Frauen, als einzelne Ordensschwester zu leben und dem Bischof einfachen Lebensstil, Gehorsam und Ehelosigkeit zu versprechen sowie die sieben Gebetszeiten, wie die Ordensleute, zu halten. Um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, arbeitet die Theologin und ausgebildete Religionspädagogin hauptsächlich als Gefängnis-Seelsorgerin. Die Fragen der interessierten Zuhörer, die zahlreich zum Talk gekommen waren, sprachen ihren Glauben an, ihre Art zu leben und drückten auch die Sorge aus, ob es im Gefängnis nicht auch gefährlich sei für eine Frau als Seelsorgerin. In ihren Antworten konnte Sr. Veronika die Bedenken der Zuhörer ausräumen. Um ihr Leben als einzelne Schwester in der Welt zu führen, sei die wichtigste spirituelle Quelle das unerschütterliche Vertrauen in die Führung Gottes. Ihr Erklärungen, warum sie so lebe machten – im Blick auf Bruder Klaus – mehr verständlich, dass er damals seinen Weg in die Ranft gewählt hat.

Wir danken Sr. Veronika nochmals für ihr Kommen und für die guten Impulse, die sie für unseren Glauben geben konnte. Durch ihre Erläuterungen wurde es vielen möglich, Bruder Klaus besser zu verstehen. Wer gerne den Blog von Schwester Veronika lesen möchte, findet ihn unter www.frommbeeren.ch.

Weitere Veranstaltungen der drei Bruder Klaus-Pfarreien Birsfelden, Liestal und Oberdorf zum Jubiläumsjahr finden sich unter www.mehr-ranft-bl.ch

Patrick Graf


Talk to Sr. Veronika

Im Rahmen des Bruder Klaus-Jubiläums wird am Sonntag, 5. Februar, Sr. Veronika bei uns zu Gast sein. Nach dem Gottesdienst um 10 Uhr kommt sie gerne mit Ihnen ins Gespräch.

Heute als eine Art Einsiedlerin bzw. in einem ‘Ein-Frau-Kloster’ nach den evangelischen Räten Einfachheit, Ehelosigkeit und Gehorsam leben. Wie kann das gehen? Welche Inspiration gibt dafür Bruder Klaus und wie setzt dies Sr. Veronika in ihrem persönlichen Leben aus dem Glauben um.


St. Nikolaus 2016

Am 6. Dezember um 17 Uhr ist feierliche Aussendung des St. Nikolaus. Anschliessend an den Gottesdienst öffnet der ‘Santiglaus’ auf dem Kirchplatz den Sack mit Leckereien.

Der ‘Santiglaus’ besucht am 6. oder 7. Dezember die angemeldeten Familien.


Adventskränze

Wie in den letzten Jahren wird die Jubla Birsfelden Adventskränze herstellen.

Anmeldeschluss 13. November 2016

Bestellte Kränze können in den Jubla-Räumen abgeholt werden am

Samstag, 26. November zwischen 14 und 16 Uhr sowie
Sonntag, 27. November zwischen 10 und 12 Uhr.

 


Besuch am Jublaversum

Jungwacht und Blauring Birsfelden nahm, neben 290 anderen Scharen, am Wochenende vom 23. bis 25. September am Grossanlass teil. Das sogenannte ‘Jublaversum’ fand auf der Allmend Bern statt. Auf dem Gelände konnte man sich an unterschiedlichsten Atelierständen vergnügen: von Glanz und Gloria, über eine Geisterbahn, bis hin zum Schlangenbrot und noch vieles mehr. Übernachtet wurde, unter anderem, in Zelten. Bei rund 10’000 Kindern und Jugendlichen ist dieser Schlafplatz schon fast zu einem Zelt-Dorf gewachsen.
Nachdem man sich am Sonntagmorgen zu einem letzten ‘Bigpoint’ in der PostFinance-Arena traf, war es Zeit für die Rückreise.
Bestimmt war es für alle Teilnehmenden ein unvergessliches Erlebnis!
Mirjam Zahno


Ausflug KFG in den Europapark

Am 24. September um 07.45 Uhr trafen sich 18 Frauen für den Ausflug. Leider mussten zwei Frauen krankheitshalber absagen. Auch Peter Hardegger kam pünktlich mit seinem Bus und so stiegen wir alle gut gelaunt ein. Nach rund anderthalb Stunden und einigen Staus kamen wir gegen halb 10 Uhr an. Oh je, diese Autos und Leute! Na ja, es ist halt so bei so schönem Wetter. Und los ging’s.

All diese Kürbisse, so schön arrangiert: in Formen, als Menschen, Tiere, Traktor und noch viel mehr. Essen konnte man in Island, Spanien, Frankreich, Skandinavien, Russland und noch in einigen anderen Ländern. Das Essen war gut, nicht teuer und jedes Land hatte seine Köstlichkeiten.

Auch gab es in jedem Land Einkaufmöglichkeiten für Souvenirs für die Daheimgebliebenen.

Auf den diversen ‘wilden’ und ‘ruhigen’ Bahnen musste man teilweise bis zu 45 Minuten anstehen, aber es lohnte sich! Wenn man nass wurde, machte es nichts, denn die Sonne lachte vom Himmel, dass es eine Freude war.

Nach gemütlich verbrachten Stunden trafen sich die Frauen viertel vor 6 Uhr beim Brunnen, damit wir gemeinsam zu Bus laufen um pünktlich um 6 Uhr abzufahren. Alle Frauen hielten sich an die Zeit und so konnte Peter pünktlich den Bus starten. Im Bus wurde erzählt und gelacht, bis wir um 7 Uhr bei der Kirche ankamen.

Danke für diesen schönen Tag!

Jacqueline Weikard 

 


Mini-Tag in Liestal

Impressionen vom Mini-Tag in Liestal am 10. September 2016


Pastoralraumeröffnung in Muttenz

Am Samstag, 27. August, wurde der neue Pastoralraum «Hardwald am Rhy» durch Bischof Felix Gmür im gemeinsamen Gottesdienst in Muttenz feierlich eingesetzt. Dem Bischof, der Regionalverantwortlichen Gabriele Tietze, Pfr. René Hügin, Padre Bruno Zen, Gemeindeleiterin Elisabeth Lindner und allen Mitwirkenden im Gottesdienst möchte ich für ihr Dasein, ihre Impulse und ihr Mittun ganz herzlich danken. Der Gastgebergemeinde Muttenz sei für die Organisation des luftig bunten Sommerfestes an der Eröffnung des Pastoralraums am Samstag 27. August und bei der Fortführung am Sonntag 28. August mein herzliches «Vergelt`s Gott» ausgesprochen. Dieser Gottesdienst und dieses Fest haben uns Mut und Zuversicht gegeben, tatkräftig an der Fortführung und Umsetzung unseres gemeinsamen Konzepts für den Pastoralraum zu wirken.

Wolfgang Meier

Impressionen vom 27. August 2016

Impressionen vom Fest-Gottesdienst am 27. August 2016

 


Wanderferien 2016

Der Glockenschlag – alle Viertelstunden, auch während der Nacht – und das Läuten der Kirchenglocken waren wohl das am meisten diskutierte Thema der Wanderferien 2016. Bis zum Schluss wurden wir nicht klug aus dem Läut-Rhythmus. Vor dem Gottesdienst, zur Wandlung und zum Auszug aber so oft wie es geläutet hat, hätten jeden Tag mindestens drei Gottesdienste stattfinden müssen.

Ja, unser Hotel stand genau neben der Kirche. Doch abgesehen vom „Glockenlärm“ waren die 22 Wanderinnen und Wanderer im Hotel Hecht gut aufgehoben. Das gute Essen und das freundliche Personal trugen viel zu unserem Wohlbefinden bei.

Bei schönstem Wetter waren wir jeden Tag unterwegs. In verschiedenen Gruppen erlebten wir das Appenzeller-Land immer wieder neu und genossen die Aussicht, sei es vom Hohen Kasten, dem Kronberg oder dem Säntis. Einige stiegen zu Fuss auf die Ebenalp aber auch hinunter vom Hohen Kasten oder dem Kronberg. Die andern benutzten lieber die Gondelbahn und das Postauto.

Am Abend wurde gejasst und gespielt oder man machte einen Verdauungsspaziergang und genehmigte sich noch einen Schlummertrunk.

Die Pfarreiwanderferien 2017 finden vom 1. bis 8. Juli in Lenk statt. Wir hoffen, dort einmal den Bergfrühling zu erleben und freuen uns jetzt schon auf eine schöne Woche.

Trudy und Béatrice


Seniorenferien 2016 – Impressionen

Wie schnell die Ferien vergeht! Während acht Tagen haben 26 ältere Personen in Brunnen viel Schönes erlebt und neue Bekanntschaften machen dürfen. Auch das Wetterglück war mit uns. Die Sonne begleitete uns täglich auf unseren Ausflügen zu den eindrücklichen Aussichtsorten. Einige genossen besonders die Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee, andere die Aussicht von der Rigi, vom Urmi- oder Seelisberg, andere genossen einfach die Ruhe am See. Zwischendurch besuchte man natürlich die einladenden Strassen-Cafés oder die noch zahlreichen kleinen “Lädeli”. Es wurde auch leidenschaftlich gespielt und gejasst.

Das Personal vom City Hotel hat uns sehr verwöhnt. Es fehlte uns an Nichts! Der gute Geist des Hauses erhöhte die Ferienstimmung.

Damit auch Personen mit bescheidenem Einkommen dabei sein konnten, durften wir finanzielle Unterstützung von der Hatt-Bucher-Stiftung Zürich, der katholischen Frauengemeinschaft Birsfelden, vom Sozialdienst Basel, wie auch vom katholischen Frauenbund Basel-Stadt entgegennehmen. Wir danken sehr herzlich!

Yvonne Meyer mussten wir leider nach 37 Jahren als Leiterin verabschieden. Ihr danken wir auch ganz herzlich für ihren langen Einsatz in den Seniorenferien. Mit Zita Schön konnten wir eine erfahrene Begleitperson gewinnen, was uns sehr freut.

Béatrice Zimmermann


In 14 Tagen um die Welt

Wieder ist ein Jungwacht-Blauring-Lager zu Ende. Mit den Erfindern eines Zeppelins haben wir die ganze Welt bereist. Jeden Tag erhielten wir einen neuen Stempel in unser Passbüchlein. Wir trafen Leute aus der ganzen Welt, welche uns (meist) herzlich willkommen hiessen. Manche zeigten uns ihre Kultur, andere wendeten sich mit Problemen an uns. So halfen wir beispielsweise in Grossbritannien den Streit um die Insel ‘Man’ auszutragen. Unsere Reise lief jedoch nicht immer wie geplant: Mehrmals streikte der Zeppelin und wir mussten ihn wieder auf Vordermann bringen. Im Balkangebirge war es so neblig, dass wir zu Fuss die Umgebung erkunden mussten, um den Weiterflug zu planen. Tapfer bestiegen die älteren Kinder mit ihren Leitern einen 2072 m.ü.M. gelegenen Pass.

Dank unserem Gönnerclub durften wir in Lettland eine Schokoladenfabrik besuchen. Dort lernten wir die Produktion kennen und durften die köstliche Cailler-Schokolade degustieren.

An einem Oktoberfest konnten wir schlussendlich die ereignisreichen zwei Lagerwochen mit Weisswurst und Brezel ausklingen lassen.

Mirjam Zahno